Schau mal an... Personen waren schon einmal hier.
Anmerkungen zur Hungerecke.
Seit nunmehr 29 Jahren wird das „Hungerecken-Fest“ in Mulsum-Wierde gefeiert.
Auch in diesem Jahr wurde in der Wierde das schon traditionelle „Hungerecken-Fest“ gefeiert, das es schon seit 28 Jahren gibt. Benannt wurde dieses Fest nach seinem Begründer Rudolf Hunger. Denn dieser nahm sich ein Herz und sorgte dafür, dass der Platz, an dem nun gefeiert wird, von allerhand Unrat zu befreien.
Als dann auch noch jemand ständig dort Erde ablud, holte sich Hunger vom Bürgermeister die Erlaubnis, diese Erde für einen Blumengarten zu verwenden. Später wurden dann zwei Bänke aufgestellt, womit sich die Ecke zu einem gemütlichen Treffpunkt verwandelte, der vor allem an Sommerabenden meist von den Älteren zum Klön schnack genutzt wurde.
Bei dem ersten offiziellen Treffen wurde der Fleißige dann für seine Mühen belohnt, da die Wierdener ein Schild mit der Aufschrift „Hungerecke“ aufgestellt hatten. Diese wurde dann mit den Worten „Früher lag hier Schiet und Dreck, ab heute heißt es Hungereck“ vom damaligen Viertelsvorsteher Heinz Ahrens eingeweiht.
Da dies sich ein Wochenende nach Pfingsten ereignete, wurde von Rudolf Hunger und seiner Frau Margot Tietje beschlossen: „ Bei guter Gesundheit feiern wir in jedem Jahr, zur gleichen Zeit, an diesem Ort!“ Dort werden die Gäste mit Gegrilltem und Getränken versorgt. Hierbei wird auf die Ehrlichkeit der Leute vertraut, da die Preise nicht festgelegt sind, sondern jeder selbst entscheiden Kann, wie viel Geld er in das Sparschwein des Viertels steckt.
Im Rahmen der Hungerecke soll der Maibaum versteigert werden, und auch das Kluvstockspringen stattfinden, bei dem es darum geht sich mit Hilfe dieses etwa sieben Meter langen Bambusstockes über die Wasserlöse an der Hungerecke zu schwingen.
Gelingt dieses einmal nicht, so nimmt derjenige ein kostenloses Bad und die Zuschauer haben etwas zum Lachen. Leider finden sich jedes Jahr weniger Freiwillige, die bereit sind, ein Bad zu riskieren, was den Unterhaltungswert der Feier sehr beeinträchtigt. Auch treffen sich immer weniger Leute zum Plaudern in der Hungerecke. Doch wäre es sehr schade, wenn mit den Älteren auch die Bräuche gehen. Alle Interessierten sollten sich angesprochen fühlen, dieses Fest aufrechtzuerhalten.
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Eine neue Infotafel in der Hungerecke wurde im Mai 2008 aufgestellt. Hier werden alle neuen Informationen ausgehängt.
Bilder bis zur Fertigstellung der Infotafel stehen bereit.
Neugestaltung der Hungerecke im Juli 2009.
Fleißige Helfer waren unermüdlich am Werk und gestalteten die Hungerecke neu.So wurde eine Pergola errichtet um nach allen Seiten einen Windschutz zu erreichen.
Alle die sich dort aufhielten sprechen von einer guten geschützten und übersichtlichen neuen Hungerecke.
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